Wie lernt man am besten Englisch? Ein Guide für Irland-Fans

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Die beste Methode, um Englisch zu lernen? Die gibt es so pauschal gar nicht. Vielmehr ist es eine ganz persönliche Mischung aus klaren Zielen, täglicher Praxis und Lernmethoden, die wirklich zu Ihnen passen. Fangen Sie damit an, Ihr persönliches „Warum“ zu finden – das ist der Treibstoff für alles Weitere. Darauf bauen Sie dann eine Routine auf, die Sie auch wirklich durchhalten. Ganz im Sinne unseres Mottos: ‚Learn English & Experience Ireland‘.

Die richtige Strategie für Ihren Lernerfolg entwickeln

Der Wunsch, Englisch zu lernen, ist ein super Anfang. Doch ganz ehrlich: Ohne einen konkreten Plan verpufft die anfängliche Begeisterung oft schneller, als man „How are you?“ sagen kann. Wie lernt man also am besten Englisch, wenn der Alltag ständig dazwischenfunkt? Die Lösung liegt nicht im sturen Auswendiglernen von Vokabeln, sondern in einer klugen Strategie, die Ihre persönliche Motivation als Motor nutzt.

Jeder von uns lernt anders. Vielleicht träumen Sie davon, bei Ihrem nächsten Irland-Urlaub in einem Pub in Galway locker mit den Einheimischen über das Wetter oder das letzte Hurling-Spiel zu quatschen. Oder Sie brauchen dringend besseres Englisch für den nächsten Karrieresprung in einem internationalen Team, das vielleicht sogar von Dublin oder Cork aus operiert. Genau diese unterschiedlichen Ziele entscheiden darüber, was für Sie beim Lernen am wichtigsten ist.

Finden Sie Ihr persönliches Warum

Bevor Sie sich in die Tiefen der Grammatik stürzen, halten Sie kurz inne. Fragen Sie sich ganz ehrlich: Warum will ich das eigentlich? Wenn Sie Ihre Motivation glasklar vor Augen haben, ist das der stärkste Anker, um auch bei Durchhängern am Ball zu bleiben. Die Gründe sind dabei oft sehr handfest.

Eine Auswertung der Daten von 5.664 Lernenden zeigt ein klares Bild: 35% pauken für den Job, während 33% sich fit für die nächste Reise machen wollen. Ihre ganz persönlichen Beweggründe sind der Kompass, der Ihnen den Weg weist – vielleicht direkt zur irischen Küste. Weitere spannende Einblicke in solche Lernstatistiken gibt es übrigens bei Sprachenlernen24.

Diese Grafik kann Ihnen dabei helfen, Ihr Ziel zu visualisieren und die ersten Schritte zu planen.

Eine Infografik, die als Entscheidungsbaum die verschiedenen Motivationen zum Englischlernen wie Beruf, Reisen und Hobby darstellt.

Man sieht sofort, wie das Hauptmotiv – ob Karriere, Reisen nach Irland oder einfach nur persönliches Interesse an der irischen Kultur – direkt beeinflusst, welche Lernmethode für Sie am meisten Sinn ergibt.

Setzen Sie messbare und realistische Ziele

Ein riesiges Ziel wie „Ich will fließend Englisch sprechen“ kann einen ganz schön erschlagen. Besser ist es, den großen Berg in kleine, machbare Hügel aufzuteilen. Anstatt sich vorzunehmen, 500 Vokabeln pro Woche zu lernen (wer schafft das schon?), könnten Ihre Ziele zum Beispiel so aussehen:

  • Diese Woche: Ich lerne 20 Vokabeln zum Thema „Essen und Trinken“, damit ich im irischen Restaurant selbstbewusst bestellen kann.
  • Diesen Monat: Ich schaue eine Folge der irischen Serie „Derry Girls“ im Original mit deutschen Untertiteln und versuche, die Hälfte der Dialoge zu verstehen.
  • In drei Monaten: Ich schaffe es, ein 10-minütiges Gespräch mit meinem englischen Gesprächspartner über meine Hobbys zu führen, ohne ständig nach Wörtern zu suchen.

Ein klares, erreichbares Ziel ist wie ein Leuchtturm an der irischen Küste: Es gibt Ihnen Orientierung und zeigt Ihnen den Weg, auch wenn die See einmal rau wird.

Bevor Sie jetzt Ihren perfekten Lernplan schmieden, ist es schlau, erst einmal zu wissen, wo Sie überhaupt stehen. Machen Sie doch einfach unseren kostenlosen Englisch-Einstufungstest. So finden Sie Ihr aktuelles Niveau heraus und können Ihre Ziele viel genauer festlegen. Das bewahrt Sie vor Frust durch Über- oder Unterforderung.

Wortschatz und Grammatik lebendig lernen

Eine Person schreibt in ein Notizbuch, umgeben von Büchern und einer Tasse Kaffee, was eine fokussierte Lernumgebung symbolisiert.

Hand aufs Herz: Bei Wörtern wie „Grammatikregeln“ und „Vokabellisten“ schalten die meisten von uns innerlich ab. Trocken, mühsam, irgendwie nach Schule. Aber wer sagt denn, dass es so sein muss? Vergessen Sie das sture Pauken. Der wahre Schlüssel liegt darin, die Sprache dort zu erleben, wo sie pulsiert – im echten irischen Leben und in echten Gesprächen.

Anstatt isolierte Wörter auswendig zu lernen, probieren Sie es mal mit der Kontext-Methode. Das Prinzip ist kinderleicht: Sie schnappen sich Vokabeln und Satzstrukturen direkt aus authentischen Quellen aus Irland. So verbinden Sie jedes neue Wort sofort mit einem Bild, einem Gefühl oder einer konkreten Situation von der grünen Insel.

Vokabeln direkt aus dem irischen Alltag fischen

Stellen Sie sich vor, Sie schmökern online in der Irish Times und stoßen auf einen Bericht über ein packendes Hurling-Match in Kilkenny. Immer wieder fällt das Wort „fierce“. Aus dem Zusammenhang wird Ihnen schnell klar, dass hier nicht „wild“ oder „grausam“ gemeint ist. Im irischen Slang bedeutet es eher so viel wie „großartig“ oder „intensiv“.

Diese Art des Lernens hat so viel mehr Wumms als eine Vokabel aus einer Liste. Sie verinnerlichen nicht nur die Bedeutung, sondern auch die kulturelle Nuance – ein unbezahlbarer Vorteil für Ihre nächste Reise nach Irland.

Hier sind ein paar Ideen, wie Sie das ganz praktisch umsetzen können:

  • Irische Nachrichten: Stöbern Sie durch Artikel auf Webseiten wie RTÉ News. Notieren Sie sich Wörter, die Sie nicht kennen, und versuchen Sie, die Bedeutung aus dem Satz zu erraten, bevor Sie das Wörterbuch zücken.
  • Podcasts aus Dublin oder Cork: Suchen Sie sich einen irischen Podcast. Wenn ein Wort oder eine Redewendung immer wieder auftaucht, ist sie wahrscheinlich wichtig und alltagstauglich.
  • Filme und Serien: Schauen Sie sich Kultfilme wie „The Wind That Shakes the Barley“ oder die Serie „Derry Girls“ an. Hier lernen Sie Vokabular, das tief in der irischen Seele verwurzelt ist.

Der beste Weg, eine Sprache zu meistern, ist, sie nicht als Schulfach zu sehen, sondern als Schlüssel zu einer neuen Welt. Jedes Wort, das Sie im Kontext der irischen Kultur lernen, ist ein weiterer Schritt durch diese Tür.

Grammatik, die man wirklich braucht

Auch Grammatik lässt sich viel leichter anhand von echten Beispielen begreifen. Konzentrieren Sie sich einfach auf die Satzmuster, die Ihnen in Irland ständig begegnen werden. Anstatt sich mit allen zwölf Zeitformen zu quälen, meistern Sie erst mal die, die im Pub oder beim Bäcker wirklich zählen.

In Irland hören Sie zum Beispiel oft eine ganz besondere Form der Verlaufsform: „I’m after telling him“ statt des klassischen „I have just told him“. Das ist ein typisch irisches Muster, das seine Wurzeln im Gälischen hat. Wenn Sie solche Strukturen erkennen und verstehen, fühlen Sie sich sofort mehr wie ein Insider und weniger wie ein Tourist.

Ein weiterer Tipp: Konzentrieren Sie sich auf die Grammatik, die für Ihre persönlichen Ziele nützlich ist. Sie planen eine Wanderung entlang des Wild Atlantic Way? Dann sind Wegbeschreibungen und das richtige Formulieren von Fragen Gold wert. Sie brauchen Englisch für den Job? Dann sind höfliche Formulierungen und die typische Sprache für Meetings wichtiger. So wird Grammatik vom abstrakten Regelwerk zum praktischen Werkzeug für Ihre ganz persönliche Kommunikation in Irland.

Ein Ohr für das irische Englisch entwickeln

Eine Person sitzt konzentriert mit Kopfhörern vor einem Laptop, umgeben von grünen Pflanzen, was das fokussierte Hören von englischen Medien darstellt.

Klar, Vokabeln und Grammatik sind das Fundament. Aber die wahre Magie einer Sprache, die Melodie und das Gefühl dafür, bekommt man erst übers Hören. Gerade der irische Akzent kann mit seinem einzigartigen Tempo am Anfang eine kleine Hürde sein. Aber keine Sorge: Dein Gehör ist wie ein Muskel, den du gezielt trainieren kannst.

Der Trick dabei ist, aktiv zuzuhören, statt die Sprache nur so nebenbei laufen zu lassen. Konzentriere dich bewusst auf die Klänge, die Betonung und den Rhythmus. Mach es dir zur Gewohnheit, dir jeden Tag eine kleine Dosis authentisches irisches Englisch zu gönnen.

Mit den richtigen Quellen aktiv zuhören

Für ein effektives Training brauchst du natürlich das richtige Material. Lass die langweiligen Lehrbuch-Dialoge links liegen und tauche direkt in die echte Klangwelt Irlands ein. Das Tolle daran ist, dass du dir Themen aussuchen kannst, die dich sowieso brennend interessieren.

  • Für Nachrichten-Junkies: Der irische Rundfunk RTÉ hat mit Morning Ireland einen super Nachrichten-Podcast am Start. Die Sprecher sind klar und deutlich, aber eben unverkennbar irisch – der perfekte Einstieg.
  • Für Comedy-Fans: Schau dir auf YouTube Clips von irischen Comedians wie Dara Ó Briain oder Tommy Tiernan an. Da erlebst du schnelles, umgangssprachliches Englisch und bekommst nebenbei ein gutes Gefühl für den trockenen Humor der Insel.
  • Für Geschichts-Begeisterte: Der Irish History Podcast erzählt spannende Geschichten in gut verständlichem Englisch. So lernst du nicht nur die Sprache, sondern auch gleich noch was über die faszinierende Vergangenheit des Landes.

Ein ganz entscheidender Schritt: Löse dich von deutschen Untertiteln. Schalte lieber auf englische um. So verbindest du das gehörte Wort direkt mit dem geschriebenen, ganz ohne den Umweg über die deutsche Übersetzung im Kopf.

Vom Verstehen zum Nachahmen

Sobald du dich an den Klang gewöhnt hast, kannst du einen Schritt weitergehen. Such dir Podcasts oder YouTube-Videos, die ein Transkript anbieten. Lies mit, während du hörst, und markiere die Stellen, die dir schwerfallen. Dann spulst du zurück und hörst sie dir einfach mehrmals an.

Eine extrem wirksame Technik ist das „Shadowing“. Dabei sprichst du den Text, den du hörst, fast zeitgleich nach. Du imitierst die Betonung, den Rhythmus, die ganze Sprachmelodie. Fühlt sich am Anfang vielleicht komisch an, ist aber ein Turbo für dein Gehör und deine Aussprache. Um dich schon mal visuell einzustimmen, schau dir doch mal an, was dich in Irlands Hauptstadt erwartet: Entdecken Sie die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Dublin in unserem Video.

Interessanterweise zeigt der EF English Proficiency Index, dass Deutschland im weltweiten Vergleich auf einem soliden Platz 10 von 116 Ländern liegt, was die Englischkenntnisse angeht. Das beweist: Viele Deutsche sind schon richtig gut und verbessern sich stetig. Mehr Details zu diesem Ranking gibt es übrigens hier zum Nachlesen.

Sprechängste abbauen und flüssig kommunizieren

Kommt Ihnen das bekannt vor? Die Grammatik sitzt, der Wortschatz ist eigentlich ganz solide, aber sobald Sie Englisch sprechen sollen, fühlt es sich an, als würde eine unsichtbare Mauer hochfahren. Diese Angst, Fehler zu machen, ewig nach Wörtern zu suchen oder einfach komisch zu klingen, lähmt unheimlich viele.

Genau das ist die größte Hürde auf dem Weg zum flüssigen Sprechen – nicht das fehlende Wissen, sondern der fehlende Mut. Die gute Nachricht ist aber: Diesen Mut kann man trainieren, fast wie eine neue Vokabel. Es geht darum, sich kleine, sichere Räume zu schaffen, in denen man ganz ohne Druck loslegen kann. So baut man Stück für Stück das Selbstvertrauen auf, das man für echte Gespräche braucht – zum Beispiel bei einem Pint Guinness in einem gemütlichen Pub in Malahide.

Übung ohne Publikum

Bevor Sie sich direkt ins Getümmel stürzen, können Sie Ihre „Sprechmuskeln“ in einer völlig urteilsfreien Zone aufwärmen. Das klingt vielleicht erstmal seltsam, aber diese Methoden wirken wahre Wunder, um die ersten Hemmungen fallen zu lassen.

  • Führen Sie Selbstgespräche: Beschreiben Sie einfach laut auf Englisch, was Sie gerade tun. „Now I am making a cup of tea. I’ll take the green one.“ Das hilft ungemein dabei, alltägliche Sätze zu automatisieren, sodass sie später wie von selbst kommen.
  • Lesen Sie laut vor: Schnappen Sie sich einen englischen Text – egal ob ein Artikel über die Cliffs of Moher, einen Song von U2 oder eine Kurzgeschichte von James Joyce – und lesen Sie ihn laut. So gewöhnen Sie sich an den Klang Ihrer eigenen Stimme, wenn Sie Englisch sprechen.
  • Nehmen Sie sich selbst auf: Nutzen Sie die Sprachmemo-App auf Ihrem Handy und erzählen Sie einfach eine Minute lang von Ihrem Tag. Wenn Sie sich das danach anhören, bekommen Sie ein viel besseres Gefühl für Ihre Aussprache und können echte Fortschritte hören.

Fehler sind keine Katastrophe, sondern ein Beweis dafür, dass Sie es versuchen. Jeder Ire wird Ihre Bemühungen zu schätzen wissen, egal wie holprig der Satz am Anfang klingt. Diese Akzeptanz ist der erste Schritt zur Gelassenheit.

Vorbereitung auf typische Gesprächssituationen

Ein großer Teil der Sprechangst kommt aus der Furcht vor dem Unbekannten. Was, wenn ich die Frage nicht verstehe? Was, wenn mir die Worte fehlen? Dem können Sie ganz einfach entgegenwirken, indem Sie sich auf typische irische Szenarien vorbereiten.

Stellen Sie sich vor, Sie sind in Irland. Welche Gespräche werden Sie wahrscheinlich führen?

  • Im Pub bestellen: „Could I have a pint of Guinness, please?“ oder „What kind of local craft beer do you recommend?“
  • Nach dem Weg fragen: „Excuse me, how do I get to Trinity College?“
  • Small Talk über das Wetter: Ein einfaches „Lovely day, isn’t it?“ oder die irische Variante „Grand day for it!“ wirken Wunder.

Schreiben Sie sich für solche Situationen kleine Dialoge auf und spielen Sie sie für sich durch. Wenn Sie diese Sätze schon ein paar Mal laut gesagt haben, kommen sie Ihnen im entscheidenden Moment viel leichter über die Lippen.

Den Sprung ins kalte Wasser wagen

Nachdem Sie alleine geübt haben, ist es Zeit für den nächsten Schritt: das Gespräch mit anderen. Das muss aber nicht gleich eine tiefgründige Diskussion mit einem Einheimischen in Cork sein.

Ein Sprachtandem ist eine fantastische und sehr entspannte Möglichkeit. Suchen Sie online nach Plattformen, auf denen Sie einen irischen Muttersprachler finden, der vielleicht gerade Deutsch lernen möchte. In so einer 1-zu-1-Situation sind beide am Lernen und Fehler machen gehört einfach dazu. Der Fokus liegt auf dem Austausch, nicht auf Perfektion. Das ist der beste Weg, um herauszufinden, wie man am besten Englisch lernt – nämlich durch echte, menschliche Interaktion mit den Iren selbst.

Holen Sie sich Irland nach Hause – Immersion im eigenen Wohnzimmer

Eine gemütliche Wohnzimmerecke mit einem Sessel, in der eine Person ein Buch liest; im Hintergrund ist eine irische Landschaft durch das Fenster angedeutet.

Man muss nicht direkt an der irischen Küste leben, um jeden Tag von der englischen Sprache umgeben zu sein. Mit ein paar cleveren Kniffen können Sie sich Ihre ganz persönliche Irland-Blase direkt in den eigenen vier Wänden schaffen. Dieses Konzept der „Immersion at Home“ ist eine unglaublich wirksame Methode. Sie beschleunigt nicht nur das Lernen, sondern macht es auch authentischer und spannender.

Der Grundgedanke ist ganz einfach: Bauen Sie Englisch so selbstverständlich wie möglich in Ihren Alltag ein. Statt feste Lernzeiten zu blockieren, verwandeln Sie tägliche Aktivitäten in kleine, aber stetige Übungseinheiten. Jeder noch so kleine Kontaktpunkt mit der Sprache und der irischen Kultur zählt!

Ihre tägliche Irland-Immersion Checkliste

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, habe ich eine kleine Checkliste mit praktischen Aktivitäten zusammengestellt. Suchen Sie sich jeden Tag ein oder zwei Dinge aus, die in Ihren Zeitplan passen. So nutzen Sie Englisch ganz nebenbei und tauchen gleichzeitig in die irische Kultur ein.

Aktivität (15-30 Min.) Beschreibung & Ziel Empfohlene Ressource
Irische Nachrichten lesen Starten Sie den Tag mit Nachrichten aus Irland. So lernen Sie aktuelles Vokabular und bleiben über das Geschehen vor Ort informiert. Die Online-Ausgabe der Irish Times oder des Irish Independent.
Irischen Podcast hören Hören Sie auf dem Weg zur Arbeit oder beim Sport einen Podcast. Das schult Ihr Hörverständnis für den irischen Akzent. The Irish History Podcast oder The David McWilliams Podcast.
Kochen auf Englisch Suchen Sie sich ein typisch irisches Rezept und kochen Sie es nach. Ideal, um Imperative und Vokabular für Lebensmittel zu üben. Food-Blogs wie Donal Skehan oder Ballymaloe Cookery School.
Sport mit Originalkommentar Schauen Sie ein Spiel der GAA (Gaelic Athletic Association) – Hurling oder Gaelic Football. Der emotionale Kommentar ist pures Sprachtraining. GAAGO (offizieller Streaming-Dienst) oder Highlights auf YouTube.
Gerätesprache umstellen Ändern Sie die Sprache Ihres Smartphones oder Laptops auf Englisch. Das zwingt Sie, täglich mit englischen Begriffen zu interagieren. Systemeinstellungen Ihres Geräts.

Schon kleine, regelmäßige Einheiten machen einen riesigen Unterschied. Es geht darum, Gewohnheiten zu schaffen, die das Lernen mühelos und unterhaltsam machen.

Digitale Helfer auf Englisch umstellen

Ein besonders einfacher, aber effektiver erster Schritt ist die Umstellung Ihrer digitalen Geräte. Ändern Sie die Systemsprache von Smartphone, Tablet und Computer auf Englisch. Klar, am Anfang fühlt es sich vielleicht etwas komisch an, aber Sie werden überrascht sein, wie schnell Sie sich an Begriffe wie „settings“, „inbox“ oder „notifications“ gewöhnen.

Diese kleine Änderung sorgt dafür, dass Sie täglich mit englischem Vokabular interagieren, ohne dass es sich wie aktives Lernen anfühlt. Ganz nebenbei festigen Sie so die Wörter für alltägliche digitale Handlungen.

Irische Kultur in den Alltag bringen

Jetzt wird es richtig spannend, denn hier verbinden Sie das Sprachenlernen direkt mit der irischen Kultur. Das macht nicht nur viel mehr Spaß, sondern bereitet Sie auch perfekt auf Gespräche vor Ort vor. Denken Sie an:

  • Morgens die Nachrichten: Statt der gewohnten deutschen News-Seite einfach mal die Irish Times aufschlagen.
  • Kochen auf Irisch: Suchen Sie sich online Rezepte von beliebten irischen Food-Bloggern oder Köchen wie Rachel Allen. Ein „Irish Stew“ oder „Soda Bread“ nach englischem Rezept zu backen, ist eine tolle Übung.
  • Sport mal anders: Statt Bundesliga schauen Sie sich doch mal ein Rugbyspiel der IRFU (Irish Rugby Football Union) – der englische Originalkommentar ist voller Leidenschaft und typisch irischer Ausdrücke.

Die beste Methode, um Englisch zu lernen, ist, es zu einem festen Bestandteil Ihres Lebens zu machen – nicht zu einem weiteren Punkt auf Ihrer To-do-Liste. Jede kleine Interaktion schafft eine stärkere Verbindung zur Sprache und zu Irland.

Die schriftliche Kommunikation auf Englisch gewinnt auch im Berufsleben immer mehr an Bedeutung. Eine Studie von Grammarly ergab, dass ca. 60% der Angestellten einen Anstieg der schriftlichen Kommunikation feststellten. Deutsche Arbeitnehmer wenden im Schnitt 13,4 Stunden pro Woche für schriftliche Aufgaben auf.

Diese Techniken der Immersion sind die ideale Vorbereitung für eine echte Sprachreise nach Irland. Weitere wertvolle Tipps zur Planung finden Sie in unseren allgemeinen Informationen zu Sprachkursen für Erwachsene in Irland. Durch die tägliche Auseinandersetzung mit der Sprache bauen Sie ein solides Fundament, das Ihnen vor Ort enormes Selbstvertrauen geben wird.

Was beim Englischlernen wirklich zählt: Eure häufigsten Fragen

Auf dem Weg zu fließendem Englisch stolpert man immer wieder über dieselben Fragen. Ganz egal, ob es um die nötige Zeit geht, den richtigen Akzent oder das gefürchtete Motivationstief – hier gibt’s ehrliche Antworten auf das, was euch am meisten unter den Nägeln brennt.

Wie lange dauert es, bis ich fließend Englisch spreche?

Die ehrliche Antwort? Das kommt ganz darauf an. Es hängt davon ab, wo du startest, wie intensiv du lernst und was „fließend“ für dich überhaupt bedeutet. Aber eine realistische Hausnummer gibt es schon: Wenn du dich täglich etwa eine Stunde mit Englisch beschäftigst, kannst du in 6 bis 12 Monaten ein wirklich solides Konversationsniveau (B1/B2) erreichen, um dich im englischsprachigen Ausland gut zurechtzufinden.

Viel wichtiger als die Gesamtdauer ist aber die Regelmäßigkeit. Konsistenz schlägt Intensität – jeden Tag ein bisschen bringt dich viel weiter als ein stundenlanger Lernmarathon einmal die Woche.

Britisches oder amerikanisches Englisch – was ist besser?

Wenn dein Ziel eine Reise nach Irland ist, hilft es natürlich ungemein, sich schon mal an den irischen Klang zu gewöhnen. Die gute Nachricht ist aber: Die Grundlagen sind bei allen Englisch-Varianten gleich. Kümmer dich am Anfang also um eine solide Basis bei Grammatik und Wortschatz.

Sobald du dich etwas sicherer fühlst, kannst du ganz gezielt irische Medien wie Podcasts oder Serien in deinen Alltag einbauen. So entwickelst du ganz nebenbei ein Ohr für den lokalen Akzent und typische Redewendungen, ohne dich am Anfang komplett zu überfordern.

Welche App ist die beste, um Englisch zu lernen?

Die eine perfekte App für alle gibt es nicht, denn jede hat ihre eigenen Stärken. Meiner Erfahrung nach ist eine clevere Kombination der beste Weg, um herauszufinden, wie man am besten Englisch lernt.

  • Für die Grundlagen: Duolingo und Babbel sind super, um spielerisch in die Sprache zu finden und die ersten Strukturen zu verstehen.
  • Für den Wortschatz: Memrise nutzt Videos von Muttersprachlern. Das macht das Vokabellernen viel lebendiger und authentischer – ideal, um irische Sprecher zu hören.
  • Für die Sprechpraxis: Apps wie Tandem oder HelloTalk verbinden dich direkt mit Muttersprachlern. Das ist ideal, um das Gelernte im echten Gespräch mit Iren anzuwenden.

Was tun, wenn die Motivation nachlässt?

Keine Sorge, Lernplateaus sind total normal. Jeder, der eine Sprache lernt, kennt das Gefühl, einfach nicht voranzukommen. Der Trick ist, die Routine zu durchbrechen, sobald der Frust sich meldet.

Erinner dich an dein persönliches „Warum“. Ist es die Vorfreude auf einen Plausch in einem Pub in Galway? Eine berufliche Chance, die auf dich wartet? Dieses Bild im Kopf ist dein stärkster Anker, wenn die Energie mal fehlt.

Wechsle einfach mal die Methode: Wenn dir die Grammatik zum Hals raushängt, leg die Bücher weg und schau dir einen irischen Film an. Führe ein kleines Lerntagebuch, um auch die winzigen Erfolge festzuhalten. Oft merkt man erst im Rückblick, wie weit man schon gekommen ist.


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