„Wie verbessere ich mein Englisch?“ Diese Frage stellen sich viele, und die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Der Schlüssel liegt darin, die Sprache ganz natürlich in den Alltag einzubauen und regelmäßig dranzubleiben. Es geht nicht darum, sich riesige, unerreichbare Ziele zu setzen, sondern kleine, tägliche Gewohnheiten zu etablieren.
Warum gutes Englisch heute wichtiger ist denn je…
Sicher Englisch zu sprechen ist längst keine nette Zusatzqualifikation mehr – es ist eine absolute Schlüsselkompetenz in unserer vernetzten Welt. Egal, ob du an einem internationalen Meeting teilnimmst, die neuesten Fachartikel verstehen oder einfach deine Lieblingsserie im Original schauen willst, gute Englischkenntnisse öffnen dir unzählige Türen.

In diesem Leitfaden ersparen wir dir trockene Theorie. Stattdessen bekommst du einen klaren Fahrplan mit praktischen Tipps, die du sofort umsetzen kannst und die dich wirklich weiterbringen.
Mehr als nur eine Sprache
Englisch zu können, ist so viel mehr als nur Vokabeln und Grammatik zu pauken. Es bedeutet, aktiv an globalen Gesprächen teilzunehmen und die Welt aus neuen Perspektiven zu sehen.
- Bessere Jobchancen: In vielen international tätigen Firmen ist Englisch die Arbeitssprache. Wer es beherrscht, hat klar die Nase vorn. Ein praktisches Beispiel: Ein Marketingmanager, der fließend Englisch spricht, kann problemlos an globalen Kampagnen mitarbeiten, während ein Kollege ohne diese Kenntnisse auf den ‚DACH‘-Markt beschränkt bleibt.
- Zugang zu Wissen: Ein riesiger Teil des Wissens im Internet – von wissenschaftlichen Studien bis zu den neuesten Tech-Trends – ist auf Englisch verfügbar. Ein praktisches Beispiel: Wenn du Programmieren lernst, findest du die aktuellsten Tutorials und Lösungsansätze fast immer zuerst auf englischsprachigen Plattformen wie Stack Overflow oder in YouTube-Videos.
- Kultur pur erleben: Filme, Musik und Bücher im Original zu genießen, schafft eine viel tiefere Verbindung und ein ganz anderes Verständnis. Ein praktisches Beispiel: Den subtilen Wortwitz in einer Serie wie „Fleabag“ oder die Originaldialoge in einer Netflix-Serie versteht man oft nur im englischen Original.
Die Situation in Deutschland
Die Englischkenntnisse in Deutschland haben sich in den letzten Jahren, besonders bei der jüngeren Generation, spürbar verbessert. Aktuellen Daten zufolge sprechen rund 56 Prozent der Deutschen zumindest ein wenig Englisch. Besonders interessant: Im Jahr 2024 schätzen etwa 33,1 Prozent der 20- bis 29-Jährigen ihre eigenen Englischkenntnisse als sehr gut ein. Mehr dazu kannst du bei fosbosenglisch.de nachlesen.
Eine der effektivsten Methoden, um nicht nur Vokabeln, sondern auch ein echtes Sprachgefühl zu entwickeln, ist und bleibt ein Sprachaufenthalt. Wenn man die Sprache jeden Tag in realen Situationen anwenden muss, geht der Lernprozess einfach um ein Vielfaches schneller.
Dieser Guide soll dich auf deinem Weg begleiten, Englisch nicht nur zu lernen, sondern es selbstbewusst im Alltag zu nutzen. Wer es besonders intensiv angehen möchte, für den ist das Eintauchen in die Sprache vor Ort ideal. Schau dir doch mal unsere allgemeinen Informationen zu Sprachkursen für Erwachsene in Irland an, um einen ersten Eindruck zu bekommen.
Die vier Kernkompetenzen gezielt trainieren
Wer fragt: „Wie kann ich mein Englisch verbessern?“, muss die Sprache in ihre vier Bausteine zerlegen: Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Jede dieser Fähigkeiten verlangt nach eigenem Training, aber keine Sorge, das muss nicht kompliziert sein. Der eigentliche Trick ist, Übungen zu finden, die dir wirklich Spaß machen und die sich fast wie von selbst in den Alltag einfügen.

Wir zeigen dir jetzt, wie du jede dieser Säulen mit einfachen, aber super effektiven Methoden stärkst. Wichtig ist nur, dass du alle Bereiche im Blick behältst und nicht nur deine Lieblingsdisziplin trainierst. Eine gute Balance ist der Schlüssel.
Hören wie ein Muttersprachler
Aktives Zuhören ist der erste Schritt, um die Sprache wirklich zu verstehen. Es geht nicht darum, sich nur von englischen Medien berieseln zu lassen, sondern sich bewusst damit zu beschäftigen.
Ein super Startpunkt sind Podcasts, die extra für Englischlerner gemacht sind. Anstatt nur nebenbei zuzuhören, probier’s mal so:
- Praktisches Beispiel: Nimm eine Folge vom „Espresso English“ Podcast. Hör dir einen kurzen Abschnitt von ein bis zwei Minuten an. Stopp die Aufnahme und notiere in Stichpunkten, worum es ging. Dann hörst du denselben Teil noch mal an und ergänzt deine Notizen. So trainierst du dein Gehirn, die wirklich wichtigen Infos herauszufiltern.
Dieser kleine Kniff macht aus passivem Konsum eine aktive Übung und schärft dein Ohr für die verschiedenen Akzente und Sprechgeschwindigkeiten.
Sprechen ohne Angst vor Fehlern
Die größte Hürde beim Sprechen ist oft die Angst, Fehler zu machen. Aber genau diese Fehler bringen uns weiter! Du musst nicht sofort perfekte Vorträge halten – es sind die kleinen Schritte, die dich ans Ziel bringen.
Eine überraschend einfache Methode ist, deine eigenen Handlungen laut zu kommentieren. Das fühlt sich anfangs vielleicht komisch an, ist aber eine unglaublich gute Übung, um ins Reden zu kommen.
- Praktisches Beispiel: Während du dein Frühstück machst, beschreibst du laut auf Englisch, was du tust: „First, I’m taking the milk out of the fridge. Now, I’m pouring it into my bowl. I need a spoon…“
Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Praxis. Jeder laut ausgesprochene Satz, egal wie simpel, baut deine „Sprechmuskeln“ auf und senkt die Hemmschwelle, die Sprache aktiv zu nutzen.
Für den nächsten Schritt könntest du dir eine Sprachaustausch-App wie Tandem anschauen. Dort findest du Muttersprachler, die Deutsch lernen wollen und dir im Gegenzug mit deinem Englisch helfen. Eine klassische Win-win-Situation.
Lesen, was dich wirklich interessiert
Beim Lesen ist es entscheidend, Texte zu finden, die dich packen. Vergiss trockene Lehrbuchtexte oder komplizierte Romane, wenn sie dich langweilen. Dein Gehirn lernt am besten, wenn es mit Begeisterung bei der Sache ist.
Fang am besten mit kurzen, leicht verständlichen Texten zu Themen an, die dich sowieso schon interessieren.
- Praktisches Beispiel: Nutze eine Nachrichten-App wie Feedly oder Google News und stelle deine Interessen auf englischsprachige Quellen um. Statt der deutschen Sport-Nachrichten liest du ab sofort die Artikel von ESPN. So lernst du ganz nebenbei Vokabeln, die für dich wirklich relevant sind.
Solche kleinen Änderungen in deinem Medienkonsum machen einen riesigen Unterschied für deinen passiven Wortschatz.
Schreiben für den täglichen Gebrauch
Schreiben hilft dir ungemein, deine Gedanken zu ordnen und Grammatikregeln aktiv anzuwenden. Und auch hier gilt: Fang klein an. Keiner erwartet, dass du sofort einen Bestseller schreibst.
Eine simple, aber mächtige Gewohnheit ist es, ein kurzes Tagebuch auf Englisch zu führen.
- Praktisches Beispiel: Nimm dir jeden Abend fünf Minuten Zeit und schreib in eine Notiz-App drei Sätze über deinen Tag: Was war gut? Was hast du gelernt? Was planst du für morgen? „Today was a good day. I learned how to use a new function in Excel. Tomorrow I will go for a run.“
Regelmäßigkeit ist hier alles. Indem du das Schreiben zur Routine machst, festigst du Vokabular und Satzstrukturen ganz automatisch.
Wer Lust auf eine intensivere Erfahrung hat, bei der alle vier Bereiche in einer authentischen Umgebung trainiert werden, sollte sich überlegen, die Sprache vor Ort zu erleben. Erfahre mehr über die Vorteile einer Intensiv-Sprachwoche in Irland, wo Lernen und Erlebnis Hand in Hand gehen.
Dein Trainingsplan für die Woche
Um dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir einen einfachen Wochenplan zusammengestellt. Er sorgt dafür, dass du alle vier Kernkompetenzen ausgewogen trainierst, ohne dich zu überfordern. Schon knapp eine Stunde pro Tag reicht aus, um enorme Fortschritte zu machen.
Wochenplan für ausgewogenes Englischtraining
Dieser Plan liefert konkrete, tägliche Übungsvorschläge, um alle vier Sprachkompetenzen ausgewogen zu trainieren und nachhaltige Gewohnheiten aufzubauen.
| Wochentag | Hören (15 Min.) | Sprechen (10 Min.) | Lesen (15 Min.) | Schreiben (10 Min.) |
|---|---|---|---|---|
| Montag | Lern-Podcast hören | Eigene Handlungen kommentieren | Nachrichtenartikel lesen | 3 Sätze Tagebuch |
| Dienstag | Englischen Lieblingssong anhören & Text mitlesen | Eine Voicemail an einen Freund aufnehmen | Comic oder Blog-Post lesen | Einkaufsliste auf Englisch |
| Mittwoch | Kurze YouTube-Doku schauen | Sich selbst eine Frage stellen & beantworten | Rezept auf Englisch lesen | Kurze E-Mail an einen Freund |
| Donnerstag | Folge einer Serie auf Englisch (mit Untertiteln) | Einen gelesenen Artikel laut zusammenfassen | Ein Kapitel in einem einfachen Buch | Kommentar unter YouTube-Video |
| Freitag | Lern-Podcast (neue Folge) | Mit Sprach-App (Tandem) chatten | Online-Forum zu deinem Hobby | Kurze Zusammenfassung der Woche |
| Samstag | Englischen Film schauen | Über Pläne fürs Wochenende sprechen | Artikel aus einem engl. Magazin | 3 Dinge, auf die du dich freust |
| Sonntag | Entspannt Musik oder Hörbuch genießen | Wiederholung: Wochen-Vokabeln laut vorsprechen | Was du willst! Hauptsache Englisch | Frei: Schreibe, worauf du Lust hast |
Dieser Plan ist natürlich nur ein Vorschlag. Pass ihn an deine Interessen und deinen Zeitplan an. Das Wichtigste ist, dass du dranbleibst und eine Routine entwickelst, die für dich funktioniert.
Wortschatz und Grammatik clever verinnerlichen
Die große Frage „Wie verbessere ich mein Englisch?“ führt oft direkt zu einem Thema, das viele abschreckt: Vokabeln und Grammatik. Aber keine Sorge, es geht auch anders als mit endlosem Pauken. Ziel ist es, ein echtes Sprachgefühl zu entwickeln, statt nur stur Regeln abzurufen.
Der Trick dabei ist, beides nicht getrennt voneinander zu sehen. Wortschatz und Grammatik gehören zusammen und leben vom Kontext. Stell dir Vokabeln nicht als einzelne Wörter vor, sondern als Bausteine für deine Gedanken. Und die Grammatik? Das ist einfach das Muster, das diesen Bausteinen eine verständliche Form gibt.
Vokabeln lernen, die hängen bleiben
Eine der effektivsten Methoden, um neue Wörter langfristig im Kopf zu behalten, nennt sich Spaced Repetition. Das klingt kompliziert, ist aber simpel: Du wiederholst Vokabeln in immer größer werdenden Abständen – genau dann, wenn du sie fast vergessen hättest. Apps wie Anki oder Quizlet sind dafür perfekt.
Aber das allein ist nur die halbe Miete. Viel wichtiger ist, wie du die Vokabeln überhaupt erst lernst. Und hier kommt der wichtigste Tipp: Lerne niemals einzelne Wörter, sondern immer ganze Sätze.
- Ein Beispiel aus der Praxis: Statt nur das Wort „ambitious“ (ehrgeizig) aufzuschreiben, notiere dir einen ganzen Satz, der ein Bild im Kopf erzeugt: „Her ambitious plan was to climb Mount Everest.“ So verknüpfst du das Wort direkt mit einer Situation und Bedeutung.
Auf diese Weise baust du nicht nur deinen Wortschatz aus, sondern bekommst gleichzeitig ein Gefühl für den natürlichen Satzbau und typische Wortkombinationen.
Vergiss die Idee von perfekt geordneten, zweiseitigen Vokabellisten. Ein unordentliches Notizbuch voller echter Beispielsätze, eigener Ideen und vielleicht sogar kleiner Kritzeleien ist oft viel wertvoller. Es macht die Sprache lebendig.
Grammatik durch Mustererkennung knacken
Beim Thema Grammatik geht es weniger darum, jede Regel bis ins kleinste Detail auswendig zu können. Viel wichtiger ist es, ein Gespür für die typischen Muster der Sprache zu entwickeln. Anstatt dich also durch trockene Erklärungen zum Present Perfect zu quälen, kannst du dein Gehirn darauf trainieren, die Struktur selbst zu erkennen.
Am besten klappt das durch bewusstes Lesen und Hören. Wenn du das nächste Mal einen englischen Blogartikel liest oder einen Podcast hörst, achte ganz gezielt darauf, wie bestimmte Dinge formuliert werden.
- Ein praktischer Versuch: Schnapp dir einen kurzen Online-Nachrichtenartikel. Markiere alle Sätze, in denen die Wörter „since“ oder „for“ vorkommen. Du wirst ganz schnell ein Muster erkennen: „The company has been successful for ten years.“ oder „He has lived in Dublin since 2020.“
So entdeckst du die Regel in der Praxis, statt sie nur theoretisch zu lernen. Diese Methode ist viel nachhaltiger, weil dein Gehirn die Struktur als logisches Muster abspeichert und nicht als eine abstrakte Vorschrift.
Fehler sind auf diesem Weg übrigens deine besten Freunde. Jeder Patzer zeigt dir genau, wo noch ein kleines Puzzleteil im Verständnis fehlt. Sieh sie einfach als Wegweiser, die dir helfen, dein Englisch Stück für Stück zu verbessern.
Englisch im Alltag leben
Die wirkungsvollsten Lernmethoden sind oft die, die man im täglichen Trubel kaum bemerkt. Um die Frage „Wie kann ich mein Englisch verbessern?“ wirklich nachhaltig zu beantworten, muss die Sprache ein selbstverständlicher Teil des Alltags werden. Dieses Prinzip nennt man Immersion – das komplette Eintauchen in die Sprache. Am besten geht man dafür natürlich in ein englischsprachiges Land, z.B. nach Irland. Aber du kannst dir diese Umgebung auch erst einmal selbst zu Hause schaffen.

Der Schlüssel liegt in vielen kleinen, aber konsequenten Gewohnheiten. Jede einzelne dieser Anpassungen sorgt dafür, dass dein Gehirn immer wieder mit Englisch in Berührung kommt. So verbessert sich dein passives Verständnis fast wie von selbst, und du baust eine viel natürlichere Beziehung zur Sprache auf.
Deine digitalen Alltagshelfer als Sprach-Booster
Dein Smartphone und dein Laptop sind unglaublich mächtige Werkzeuge, um dich mit Englisch zu umgeben. Die meisten von uns verbringen täglich mehrere Stunden vor diesen Geräten – eine perfekte, oft ungenutzte Gelegenheit zum Lernen.
Fang mit einer einfachen, aber extrem wirkungsvollen Umstellung an: Ändere die Systemsprache deines Handys auf Englisch. Klar, am Anfang fühlt es sich vielleicht komisch an, aber Begriffe wie „Settings“, „Messages“ oder „Call“ gehen dir schneller in Fleisch und Blut über, als du denkst.
Ein weiterer super praktischer Tipp ist, deine Social-Media-Feeds anzupassen.
- Praktisches Beispiel auf LinkedIn: Folge nicht nur deutschen Experten, sondern gezielt internationalen Vordenkern deiner Branche wie Adam Grant (Organisationspsychologie) oder Satya Nadella (CEO Microsoft). So bekommst du automatisch englische Fachbeiträge in deinen Feed.
- Praktisches Beispiel auf Instagram: Wenn du gerne kochst, folge Accounts wie
JamieOliveroderSeriousEats. Die kurzen Videos und Rezepte in den Beschreibungen sind perfektes, leicht verdauliches Lernmaterial.
Diese kleinen Änderungen summieren sich schnell und machen deine tägliche Bildschirmzeit zu wertvollen, unbemerkten Lerneinheiten.
Unterhaltung gezielt auf Englisch umstellen
Auch deine Freizeit bietet unzählige Möglichkeiten, Englisch zu integrieren, ohne dass es sich nach Pauken anfühlt. Der Trick ist simpel: Konsumiere die Unterhaltungsformate, die du ohnehin liebst, einfach in der Originalsprache.
Hör doch auf dem Weg zur Arbeit oder Schule mal einen englischen Podcast anstelle des üblichen Radioprogramms. Es gibt wirklich für jedes erdenkliche Interesse den passenden Podcast, von spannenden True-Crime-Storys bis hin zu Comedy-Shows.
Verwandle passive Gewohnheiten in aktive Lernchancen. Statt die deutsche Synchronisation deiner Lieblingsserie zu schauen, schalte auf den Originalton um. Am Anfang vielleicht mit deutschen Untertiteln, dann mit englischen und irgendwann ganz ohne.
Auch Online-Communities sind eine wahre Goldgrube. Plattformen wie Reddit haben für jedes erdenkliche Thema eigene Foren, sogenannte „Subreddits“.
- Ein konkretes Beispiel: Du begeisterst dich für Fotografie? Dann tritt doch dem Subreddit
r/photographybei. Dort diskutieren Menschen aus aller Welt auf Englisch über Kameras, Techniken und Bildbearbeitung. Du lernst nicht nur Fachvokabular ganz nebenbei, sondern kannst dich auch aktiv in Diskussionen einbringen und dein Schriftenglisch trainieren.
Durch diese konsequente Einbindung wird Englisch von einer „Fremd“-Sprache zu einem vertrauten und nützlichen Teil deines Alltags.
Lernfortschritte sichtbar machen und motiviert bleiben
Ohne spürbare Erfolge verliert man beim Englischlernen schnell die Puste. Deswegen ist es so wichtig, die eigene Entwicklung auch wirklich zu verfolgen. Wer seine Fortschritte bewusst wahrnimmt, bleibt einfach mit viel mehr Energie und Freude bei der Sache.

Die Frage „Wie verbessere ich mein Englisch?“ lässt sich am besten beantworten, wenn man weiß, wo man gerade steht. Regelmäßige Check-ins helfen dir dabei, den eigenen Weg zu verstehen und die nächsten Schritte gezielt zu planen.
Einfache Methoden zur Selbstüberprüfung
Du brauchst keine komplizierten Tools, um deine Fortschritte zu messen. Oft sind es die einfachen, aber regelmäßigen Methoden, die den größten Unterschied machen. Sie führen dir klar vor Augen, was du schon alles erreicht hast.
Eine besonders wirkungsvolle Technik ist der Vorher-Nachher-Vergleich deiner Aussprache.
- Praktisches Beispiel: Nimm dich heute einfach mal mit dem Smartphone auf, wie du einen kurzen Absatz aus deinem Lieblingsbuch oder einem Nachrichtenartikel auf Englisch vorliest. Speicher die Aufnahme gut ab und wiederhole das Ganze in drei Monaten. Der Unterschied wird dich überraschen – und enorm motivieren.
Eine weitere super Möglichkeit ist, sich konkrete, messbare Ziele zu setzen. Statt des vagen Vorsatzes „Ich will besser werden“, formuliere lieber klare Meilensteine.
Ein klares Ziel könnte lauten: „In einem Monat möchte ich einen zehnminütigen TED-Talk zu einem Thema, das mich interessiert, ohne Untertitel verstehen und die drei Kernaussagen zusammenfassen können.“
Objektive Einschätzung durch Tests
Neben der Selbstkontrolle können auch standardisierte Tests wertvolle Orientierungspunkte sein. Sie geben dir eine objektive Einschätzung deiner Fähigkeiten und zeigen dir, wo du im internationalen Vergleich stehst. Offizielle Prüfungen wie TOEFL oder IELTS sind zwar aufwendig, aber es gibt auch zugänglichere Optionen.
Um eine erste Einschätzung zu erhalten, wo du stehst, kannst du unseren kostenlosen Online-Einstufungstest für dein Englisch-Niveau nutzen. Er hilft dir, deine Kenntnisse besser einzuordnen und gezielt an deinen Schwächen zu arbeiten.
Deutschlands Englischkenntnisse werden laut dem EF English Proficiency Index 2024 insgesamt als „gut“ bewertet, womit das Land international auf Platz 10 von 116 Ländern liegt. Allerdings gibt es noch Luft nach oben, denn Länder wie die Niederlande stehen an der Spitze. Detaillierte Einblicke in das Ranking und die regionalen Unterschiede findest du hier.
Noch Fragen zum Englischlernen? Hier sind die Antworten
Wenn man sich so intensiv mit einem Thema beschäftigt, bleiben am Ende oft noch ein paar letzte, ganz konkrete Fragen übrig. Die Frage „Wie verbessere ich mein Englisch?“ ist schließlich für jeden ein bisschen anders. Deshalb haben wir hier die häufigsten Unklarheiten gesammelt und geben Ihnen kurze, knackige Antworten mit auf den Weg.
Damit wollen wir die letzten Zweifel aus dem Weg räumen und Sie darin bestärken, die für Sie passenden Methoden auch wirklich dranzubleiben. Es geht darum, Klarheit zu schaffen, damit Sie mit vollem Fokus loslegen können.
Wie lange dauert es wirklich, mein Englisch zu verbessern?
Diese Frage lässt sich unmöglich pauschal beantworten. Es kommt ganz auf Ihr aktuelles Niveau an, wie intensiv Sie lernen und was genau Ihr Ziel ist. Statt in Monaten oder Jahren zu denken, ist es viel sinnvoller, sich konkrete, erreichbare Meilensteine zu setzen.
Der Schlüssel ist nicht die Dauer, sondern die Regelmäßigkeit. Tägliches Üben für 20–30 Minuten bringt Sie viel weiter als eine einzige, drei Stunden lange Lerneinheit einmal pro Woche. Konzentrieren Sie sich lieber auf kleine, stetige Fortschritte.
Ein realistisches Ziel könnte zum Beispiel sein, sich nach drei Monaten konsequenten Übens in alltäglichen Gesprächen sicherer zu fühlen. Oder einen englischen Film mit englischen Untertiteln ohne Probleme zu verstehen.
Bin ich zu alt, um noch richtig gut Englisch zu lernen?
Definitiv nicht. Es stimmt zwar, dass Kinder und Jugendliche Sprachen oft intuitiver aufschnappen, aber als erwachsener Lerner haben Sie ganz andere Trümpfe in der Hand: Sie können disziplinierter lernen, verstehen grammatikalische Zusammenhänge logischer und haben meist eine viel klarere Motivation.
Tatsächlich gibt es in Deutschland ein deutliches Gefälle zwischen den Generationen. Während bei den 20- bis 29-Jährigen rund 33,1 Prozent ihre Englischkenntnisse als sehr gut einschätzen, nimmt der Anteil bei älteren Gruppen ab. Diese Statistik zeigt vor allem eines: Es ist nie zu spät, anzufangen und aufzuholen! Mehr dazu finden Sie in der Studie zur Verteilung der Englischkenntnisse nach Alter in Deutschland. Ihr Gehirn bleibt ein Leben lang lernfähig.
Welcher Akzent ist der richtige für mich?
Einen „richtigen“ oder „falschen“ Akzent gibt es nicht. Ob britisches, amerikanisches, irisches oder australisches Englisch – alle sind absolut korrekt. Viel wichtiger als ein perfekter Akzent ist eine klare und verständliche Aussprache.
- Praktischer Tipp: Suchen Sie sich einen Akzent aus, der Ihnen einfach gut gefällt und den Sie oft hören, zum Beispiel durch einen Lieblingsschauspieler wie Hugh Grant (britisch) oder einen Podcast-Host wie Joe Rogan (amerikanisch).
- Fokus auf Verständlichkeit: Konzentrieren Sie sich darauf, die einzelnen englischen Laute sauber zu bilden und die typische Satzmelodie zu übernehmen. Ein Beispiel: Üben Sie den Unterschied zwischen „ship“ (Schiff) und „sheep“ (Schaf), denn das macht einen echten Unterschied im Verständnis.
Am Ende zählt, dass die Kommunikation klappt. Solange Ihr Gegenüber Sie gut versteht, ist Ihr Akzent zweitrangig und verleiht Ihrer Sprache sogar eine ganz persönliche Note.
Sie haben jetzt alle Werkzeuge an der Hand, um Ihr Englisch entscheidend voranzubringen. Der beste Weg, all die Theorie in gelebte Praxis umzuwandeln, ist und bleibt aber das Eintauchen in die Sprache vor Ort. Eine Sprachreise nach Irland kombiniert gezieltes Lernen mit unvergesslichen kulturellen Erlebnissen – authentischer geht es nicht.
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